Liebe macht blind - und kostet 4.000 Euro
07.11.06
Viele Paare lernen einander im Internet kennen, aber
nicht alle Geschichten haben ein Happy End: Seit
Wochen schrieben sich ein Niederösterreicher und eine
Frau (angeblich) aus Russland nette E-Mails. Ein
Internet-Flirt, der den 27-Jährigen 4000 Euro
kostete. (Mehr bei Krone.at)
Dating-Betrug: vom Opfer zum Täter
14.10.06
Am 1. April dieses Jahres wurde im
baden-württembergischen Backnang eine Tankstelle
überfallen. Soweit nichts Ungewöhnliches. Dass der
Räuber es nicht für nötig hielt sich zu maskieren,
vorher noch sein Auto volltankte und nur 230 Euro
erbeutete ist schon etwas aussergewöhnlicher.
Vollends bizarr wurde die Geschichte allerdings, als
der 31-Jährige den Grund für seinen Raubzug angab. Er
war von einer Frau in einer "Flirt-Line" ausgenommen
worden. Wenn dem so ist, dann zieht der (zum Glück
seltene) Betrug beim Online-Dating schon
Folgeverbrechen nach sich ...
Über die Masche, die dahinter steckt, haben wir an dieser Stelle bereits berichtet.
Über die Masche, die dahinter steckt, haben wir an dieser Stelle bereits berichtet.
Unseriöse Werbung für SMS-Kontaktmärkte in Partnerbörsen
27.07.06
Börse Online hat einen Artikel der Financial Times
zum Thema SMS-Kontaktmärkte: "Mit einem Trick wird
auf dem boomenden Markt der Partnerbörsen Millionen
gemacht. Die seriösen Anbieter können sich dagegen
kaum wehren. Hinter den dubiosen Singles stehen
undurchsichtige Unternehmen." Hier geht es zum Artikel.
Britisches Amt für Verbraucherschutz warnt vor Dating-Betrügern
21.06.06
Das Office of Fair Trading warnt in einer Mitteilung
vor wachsendem Betrug bei Online-Dating-Diensten im
Vereinigten Königreich.
Der Betrug geht wie folgt von statten: Der Betrüger meldet sich zunächst mit gefälschten Daten bei diesem Service an und sucht aktiv nach geeigneten "Partnern". Dann nimmt er Kontakt auf und baut im Laufe einiger Tage oder Wochen eine Vertrauensbasis auf. Ist die geschaffen, schlägt er ein persönliches Treffen vor. Und jetzt kommt der Haken. Der Flirter gibt nun vor, sich die Reise nicht selbst leisten zu können, und bittet um einen finanziellen Zuschuss. Wird dieser "Zuschuss" über einen nicht zurück verfolgbaren Kanal (wie zum Beispiel Western Union) geleistet, ist das Geld anschließend ebenso verschwunden wie der vermeintliche Traumpartner.
Alternative Szenarien nennt das OFT ebenfalls:
Oftmals werden solche Aktivitäten von Massenmails eingeleitet. Daher rät das OFT zur Vorsicht vor unpersönlichen eMails, die von höchst attraktiven Singles kommen, die aber ansonsten über kein anderes Kommunikationsmittel zu erreichen sind.
Hier geht es zur Warnung.
Der Betrug geht wie folgt von statten: Der Betrüger meldet sich zunächst mit gefälschten Daten bei diesem Service an und sucht aktiv nach geeigneten "Partnern". Dann nimmt er Kontakt auf und baut im Laufe einiger Tage oder Wochen eine Vertrauensbasis auf. Ist die geschaffen, schlägt er ein persönliches Treffen vor. Und jetzt kommt der Haken. Der Flirter gibt nun vor, sich die Reise nicht selbst leisten zu können, und bittet um einen finanziellen Zuschuss. Wird dieser "Zuschuss" über einen nicht zurück verfolgbaren Kanal (wie zum Beispiel Western Union) geleistet, ist das Geld anschließend ebenso verschwunden wie der vermeintliche Traumpartner.
Alternative Szenarien nennt das OFT ebenfalls:
- Der Flirt-Partner gibt vor, auf dem Weg zum
gemeinsamen Treffpunkt irgendwo ohne Geld und
Tickets gestrandet zu sein und bittet um dringende
(natürlich finanzielle) Hilfe;
- Der Flirt-Partner gibt vor, überfallen und zusammengeschlagen oder schwer erkrankt zu sein, und benötigt Geld für medizinische Zwecke.
Oftmals werden solche Aktivitäten von Massenmails eingeleitet. Daher rät das OFT zur Vorsicht vor unpersönlichen eMails, die von höchst attraktiven Singles kommen, die aber ansonsten über kein anderes Kommunikationsmittel zu erreichen sind.
Hier geht es zur Warnung.


