Britisches Amt für Verbraucherschutz warnt vor Dating-Betrügern

Das Office of Fair Trading warnt in einer Mitteilung vor wachsendem Betrug bei Online-Dating-Diensten im Vereinigten Königreich.

Der Betrug geht wie folgt von statten: Der Betrüger meldet sich zunächst mit gefälschten Daten bei diesem Service an und sucht aktiv nach geeigneten "Partnern". Dann nimmt er Kontakt auf und baut im Laufe einiger Tage oder Wochen eine Vertrauensbasis auf. Ist die geschaffen, schlägt er ein persönliches Treffen vor. Und jetzt kommt der Haken. Der Flirter gibt nun vor, sich die Reise nicht selbst leisten zu können, und bittet um einen finanziellen Zuschuss. Wird dieser "Zuschuss" über einen nicht zurück verfolgbaren Kanal (wie zum Beispiel Western Union) geleistet, ist das Geld anschließend ebenso verschwunden wie der vermeintliche Traumpartner.

Alternative Szenarien nennt das OFT ebenfalls:

  1. Der Flirt-Partner gibt vor, auf dem Weg zum gemeinsamen Treffpunkt irgendwo ohne Geld und Tickets gestrandet zu sein und bittet um dringende (natürlich finanzielle) Hilfe;
  2. Der Flirt-Partner gibt vor, überfallen und zusammengeschlagen oder schwer erkrankt zu sein, und benötigt Geld für medizinische Zwecke.

Oftmals werden solche Aktivitäten von Massenmails eingeleitet. Daher rät das OFT zur Vorsicht vor unpersönlichen eMails, die von höchst attraktiven Singles kommen, die aber ansonsten über kein anderes Kommunikationsmittel zu erreichen sind.

Hier geht es zur Warnung.