Den richtigen Anbieter auswählen


Die Wahl des passenden Dating-Angebots ist für den Erfolg oder Misserfolg bei der Partnersuche mit entscheidend. Dies gilt insbesondere auch für den Schutz vor Täuschungen und Belästigungen. Seriöse Anbieter von Online-Dating-Diensten sind sehr bemüht, störende Zeitgenossen aus ihrem Angebot fern zu halten. Schließlich wirkt sich deren Verhalten geradezu geschäftsschädigend für die Betreiber aus.

Die Redaktion des Anbieters spielt hierbei eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um die Menschen, die für die Inhalte auf der Website des Dating-Angebots zuständig sind – und die wichtigsten Inhalte sind natürlich Mitgliederprofile. Je pro–fessioneller das Dating-Angebot, desto größer und aufwändiger ist in der Regel die Redaktion. Diese bemüht sich schon bei Neuregistrierungen darum, Störenfrieden den Eintritt zu verweigern. Ein erfahrener Redakteur erkennt potenzielle Störer und lässt diese erst gar nicht zu. Zudem geht die Redaktion Hinweisen anderer Nutzer sorgfältig nach, um so auch gewieften Zeitgenossen das Handwerk zu legen.

Grundsätzlich gilt: Dort, wo man nur gegen Mitgliedsbeitrag aktiv am Dating teilnehmen kann, ist das Risiko, einer Betrügerin oder Querulantin auf den Leim zu gehen, deutlich geringer. Sobald das Veräppeln anderer Leute nicht mehr umsonst ist, schreckt dies Scherzbolde ab. Je höher der Mitgliedsbeitrag ist, desto besser funktioniert logischerweise der Mechanismus.

So erkennen Sie unseriöse Anbieter



Anbieter von Dating-Diensten im Internet tragen eine hohe Verantwortung für ihre Kunden. Nicht immer werden sie dieser Verantwortung aber auch gerecht. Zu Ihrer Übersicht haben wir empfohlene Angebote für Sie ausgewählt.

Folgende Probleme können durch die Wahl des falschen Anbieters auftreten:
  • Mangelnde Transparenz der Produkte: Dies bedeutet, dass nicht immer klar ist, wie viel man eigentlich für ein Produkt oder eine Leistung bezahlt bzw. was man dafür bekommt. So kann es etwa sein, dass man - ohne es zu merken - ein langfristiges Abonnement per Lastschriftverfahren abschliesst. Die Folge sind regelmässige Zahlungen, an die man kaum mehr herankommt. Ebenfalls gefährlich sind die die Zugänge zu Dating-Angeboten per Dialer. Dialer installieren Software auf dem eigenen Rechner und sind oftmals für unkontrollierbare Telefon- bzw. Online-Gebühren verantwortlich.

  • Mangelnder Schutz der Persönlichkeitsrechte des Nutzers Darunter fällt zuallererst der Datenschutz. Dem Nutzer von Dating-Angeboten sollte transparent gemacht werden, wofür seine Daten verwendet werden. Schließlich gibt er freiwillig zahlreiche persönliche Daten preis. Ebenso sollte gelten, dass Bildmaterial des Nutzers nicht ohne dessen Zustimmung - etwa für Werbemassnahmen - verwendet wird. Der Betreiber sollte darüber hinaus dem Nutzer adäquate Mittel zur Verfügung stellen, um unliebsame Kontakte (Internet-Stalking) zu vermeiden. Dies kann etwa durch entsprechende Filter geschehen.

  • Mangelnde Aufklärung des Nutzers über Risiken: Online-Dating ist für viele Menschen interessant. Das Wissen auch die Betreiber von entsprechenden Dating-Angeboten. Dennoch sollten sie auf die Risiken ihres Produktes hinweisen - dazu zählen vor allem die auf dieser Seite aufgelisteten Punkte. Diese Offenheit kann gerade Einsteigern das Leben leichter machen.

  • Mangelnde redaktionelle Überprüfung von Nutzerdaten: Was nützt das schönste Dating-Angebot, wenn der Großteil der vermeintlichen Singles aus Karteileichen besteht und der Rest aus Störenfrieden? Betreiber haben es heute in der Hand, ihre Nutzerdaten weitgehend auf Plausibilität zu überprüfen. Nutzer können per eMail oder Adressvergleich verifiziert werden. Passive Nutzer können nach einer gewissen Zeit gelöscht werden. Dies trägt zur Qualität des Produktes "Online-Dating" bei und rechtfertigt bei entsprechender Leistung die Mitgliedsgebühren.

  • Mangelnde Unterstützung des Nutzers bei Problemfällen (Kundendienst): Sollte es trotz aller gegebenen Sorgfalt des Betreibers zu Störungen kommen, sollte dieser durch professionelle und zeitnahe Unterstützung für deren Behebung sorgen. Entsprechend ausgebildetes Personal sollte dafür zumindest zu den üblichen Geschäftszeiten vorhanden und erreichbar sein. Per eMail und per Telefon.


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